Dokumente für die Wohnungsvermietung – die komplette Checkliste
Alle Unterlagen für die Wohnungsbewerbung: Selbstauskunft, Gehaltsabrechnungen, SCHUFA, Mietschuldenfreiheitsbescheinigung, Bürgschaft und Kaution.
Eine Wohnung zu mieten heißt am Ende, einen Vermieter von einer Sache zu überzeugen: dass die Miete pünktlich und dauerhaft kommt. Jedes Dokument der Bewerbungsmappe dient dieser einen Frage. Wer die vollständige Liste vorab kennt, reicht alles auf einmal ein — und liegt im umkämpften Markt vor Bewerbern, die nachliefern müssen.
Das ist die komplette Checkliste dessen, was Vermieter und Hausverwaltungen in Deutschland üblicherweise verlangen, warum jedes Stück zählt und wie Sie die weniger offensichtlichen beschaffen.
Mieterselbstauskunft
Das Formular der Hausverwaltung oder ein formloser Bogen: Angaben zu Personen, Beruf, Einkommen und Haustieren. Sie ist freiwillig — aber ohne ausgefüllte Selbstauskunft kommt die Bewerbung praktisch nie in die engere Wahl. Wahrheitsgemäß ausfüllen: Falschangaben zu mietrelevanten Fragen können später die Kündigung rechtfertigen.
Die letzten drei Gehaltsabrechnungen
Der Kern jeder Prüfung. Als Faustregel gilt: Die Kaltmiete sollte etwa ein Drittel des Nettoeinkommens nicht übersteigen — genau das rechnet der Vermieter anhand der Abrechnungen nach. Selbstständige ersetzen sie durch Steuerbescheid und BWA; wer frisch im Job ist, legt den Arbeitsvertrag bei. Ein Einkommensnachweis für den Vermieter fasst die Zahlen sauber zusammen.
SCHUFA-Auskunft
Gemeint ist die SCHUFA-Bonitätsauskunft zur Weitergabe an Dritte (kostenpflichtig, online in Minuten) — nicht die kostenlose Datenkopie nach Art. 15 DSGVO, die für Vermieter zu viele Details enthält. Nicht älter als drei Monate einreichen.
Mietschuldenfreiheitsbescheinigung
Die Bestätigung des bisherigen Vermieters, dass keine Mietrückstände bestehen. Es gibt keinen Rechtsanspruch darauf — fragen Sie also früh an. Verweigert der Alt-Vermieter sie, akzeptieren viele Hausverwaltungen ersatzweise Kontoauszüge mit den letzten Mietzahlungen.
Arbeitgeberbescheinigung
Ergänzend zu den Abrechnungen wollen viele Vermieter die Bestätigung, dass das Arbeitsverhältnis unbefristet und ungekündigt ist — genau die Angabe, die auf der Gehaltsabrechnung fehlt. Die Arbeitgeberbescheinigung für die Wohnung liefert sie; vorformulieren und von HR unterschreiben lassen geht am schnellsten über den Generator.
Ausweiskopie und bisherige Adresse
Zur Identitätsprüfung genügt der Personalausweis. Manche Verwaltungen fragen zusätzlich die aktuelle Adresse ab — wer keine Rechnung auf den eigenen Namen hat, nutzt eine Wohnsitzbestätigung.
Bürgschaft — wenn Einkommen oder Historie dünn sind
Für Studierende und Berufseinsteiger verlangen Vermieter oft eine Elternbürgschaft: Ein Bürge mit eigenem Einkommen haftet für die Miete und legt seine eigenen Nachweise bei.
Geld bei Vertragsschluss: die Kaution
Nach der Zusage kommt die Kaution — gesetzlich höchstens drei Nettokaltmieten (§ 551 BGB), zahlbar in drei Monatsraten. Sie ist kein Bewerbungsdokument, aber wer die Summe nachweislich bereit hat, signalisiert Zahlungsfähigkeit im letzten Schritt.
Die drei Bescheinigungen in Minuten vorbereiten
Einkommensnachweis, Arbeitgeberbescheinigung und Wohnsitzbestätigung können Sie generieren statt hinterherzulaufen:
Einkommensnachweis · Arbeitgeberbescheinigung · Wohnsitzbestätigung
Daten eingeben, Vorschau prüfen, druckbares PDF herunterladen — und nur erstellen, was die Verwaltung tatsächlich verlangt.
Wichtige Hinweise
Anforderungen variieren je nach Vermieter, Stadt und Objekt. Diese Seite dient nur zu Informationszwecken und stellt keine Rechtsberatung dar. Maßgeblich ist immer die Checkliste des Vermieters oder der Hausverwaltung.
Dieser Leitfaden hilft Ihnen, die Bewerbungsmappe schneller vollständig zu machen.
Bereit, Ihr Schreiben zu erstellen?
Erstellen Sie in wenigen Minuten ein professionelles Verifizierungsschreiben – ohne Vorlage herunterzuladen, ohne Formatierungsaufwand.