Empfehlungsschreiben – Muster, Vorlage und Aufbau

Ein Empfehlungsschreiben für Mitarbeitende, Kollegen oder Bekannte in wenigen Minuten: Angaben eintragen, Vorschau prüfen, als PDF herunterladen.

So funktioniert es

Wählen Sie beruflich oder persönlich, tragen Sie ein, wen Sie empfehlen und woher Sie die Person kennen, und ergänzen Sie zwei, drei echte Stärken mit einem Beispiel. Jede Formulierung lässt sich anpassen.

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Füllen Sie die Felder unten aus.
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Sofortige Vorschau.
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Empfehlungsschreiben

Das Schreiben wird aus diesen Angaben erstellt:

  • Art des Schreibens
  • Name der empfohlenen Person
  • Position der Person (beruflich)
  • Stärken und Eigenschaften (mit Kommas getrennt)
  • Ein konkretes Beispiel (optional)
  • Wofür das Schreiben ist (optional), z. B. die Stelle als Filialleitung bei Northwind
  • Ihr vollständiger Name
  • Ihre Position (beruflich)
  • Unternehmen oder Organisation (beruflich)
  • Woher Sie die Person kennen
  • Seit wie vielen Jahren Sie die Person kennen
  • Ihre Telefonnummer oder E-Mail
  • Eintrittsdatum (beruflich)
  • Austrittsdatum (leer lassen, wenn die Person noch dort arbeitet)
  • Ausstellungsdatum

Was ist ein Empfehlungsschreiben?

Ein Empfehlungsschreiben ist ein freiwilliges, unterschriebenes Schreiben, in dem jemand, der Ihre Arbeit oder Ihre Person gut kennt, Sie für eine Stelle, ein Projekt oder einen Auftrag empfiehlt. Es ergänzt die Bewerbung um eine persönliche Stimme: Wer schreibt, woher kennt diese Person Sie, und warum sollte man ihr glauben?

Anders als die Arbeitgeberbescheinigung, die nur Fakten wie Position und Beschäftigungszeitraum bestätigt, enthält ein Empfehlungsschreiben eine Einschätzung mit Beispielen.

Empfehlungsschreiben, Arbeitszeugnis, Referenzschreiben

  • Arbeitszeugnis: Darauf haben Beschäftigte bei Ende des Arbeitsverhältnisses einen gesetzlichen Anspruch (§ 109 GewO). Es folgt einer festen Zeugnissprache.
  • Empfehlungsschreiben: freiwillig, persönlich formuliert, von jeder Person, die Sie gut kennt – Vorgesetzte, Kollegen, Kunden oder Mentoren.
  • Referenzschreiben: meist dasselbe, oft für Selbstständige und Dienstleister, in denen ein Kunde die Zusammenarbeit bestätigt und empfiehlt.
  • Arbeitsbestätigung: bestätigt nur, dass und als was jemand beschäftigt ist – ohne Bewertung.

Was in ein Empfehlungsschreiben gehört

  • Ort, Datum und Anrede («Sehr geehrte Damen und Herren» oder ein Name).
  • Wer schreibt: Name, Position, Unternehmen – und seit wann und in welcher Rolle Sie die Person kennen.
  • Bei einer beruflichen Empfehlung: Position und Zeitraum der Zusammenarbeit.
  • Zwei, drei konkrete Stärken, eine davon mit einem Beispiel – Zahlen helfen.
  • Eine klare Empfehlung («Ich empfehle … uneingeschränkt»).
  • Kontaktdaten für Rückfragen und Ihre Unterschrift. Eine Seite reicht.

Muster: Empfehlungsschreiben

Namen und Unternehmen sind frei erfunden.

1. Von der Vorgesetzten für einen Mitarbeiter

Hamburg, 13. Oktober 2026 Sehr geehrte Damen und Herren, mit diesem Schreiben empfehle ich Jonas Weber. Ich kenne Jonas Weber seit vier Jahren. In dieser Zeit war ich direkt für seine Arbeit verantwortlich. Jonas Weber war vom 1. März 2021 bis zum 31. August 2025 als Lagerkoordinator bei der Muster Logistik GmbH tätig. Besonders schätze ich an Jonas Weber seine Sorgfalt, seine Ruhe in hektischen Phasen und seine Lösungsorientierung. Beim Umzug unseres Lagers 2024 hat er die Inventur neu organisiert und die Zählfehler um rund ein Drittel gesenkt. Ich empfehle Jonas Weber uneingeschränkt für eine Position in der Lagerleitung. Für Rückfragen stehe ich gern zur Verfügung: 040 000000. Mit freundlichen Grüßen Katrin Neumann Leiterin Logistik, Muster Logistik GmbH

2. Referenzschreiben eines Kunden für eine Selbstständige

Köln, 13. Oktober 2026 Sehr geehrte Damen und Herren, mit diesem Schreiben empfehle ich Lena Schuster, die seit zwei Jahren als selbstständige Grafikdesignerin für unser Café arbeitet. Sie hat unser Logo, die Speisekarten und die Website gestaltet – pünktlich, im Budget und mit einem sehr guten Gespür für unsere Gäste. Ich empfehle Lena Schuster uneingeschränkt. Für Rückfragen stehe ich gern zur Verfügung: info@beispiel.de. Mit freundlichen Grüßen Markus Brandt Inhaber, Café Brandt

Wie bittet man um ein Empfehlungsschreiben?

Fragen Sie rechtzeitig – am besten zwei Wochen vor der Frist – und persönlich. Sagen Sie, wofür Sie das Schreiben brauchen, und schicken Sie Lebenslauf und Stellenanzeige mit. Viele Vorgesetzte sind froh über einen Entwurf, den sie nur noch anpassen und unterschreiben. Den können Sie hier erstellen; ändern und unterschreiben sollte ihn aber die Person, die empfiehlt.

Häufig gestellte Fragen

Stellen Sie sich und Ihre Beziehung zur Person vor, nennen Sie Position und Zeitraum, beschreiben Sie zwei, drei Stärken mit einem konkreten Beispiel und schließen Sie mit einer klaren Empfehlung und Ihren Kontaktdaten. Datum und Unterschrift nicht vergessen.

Jede Person, die die Arbeit oder den Charakter der empfohlenen Person gut kennt: Vorgesetzte, Kolleginnen und Kollegen, Kunden, Lehrkräfte oder Mentoren. Für eine Bewerbung hat das Schreiben einer direkten Führungskraft meist das größte Gewicht.

Eine Seite reicht, meist drei bis fünf kurze Absätze. Wichtiger als die Länge ist ein konkretes Beispiel dafür, was die Person gut gemacht hat.

Fragen Sie rechtzeitig und persönlich, nennen Sie den Zweck und schicken Sie Lebenslauf und Stellenanzeige mit. Viele Vorgesetzte sind dankbar für einen Entwurf, den sie nur noch anpassen und unterschreiben.

Auf ein Arbeitszeugnis haben Beschäftigte bei Ende des Arbeitsverhältnisses einen gesetzlichen Anspruch (§ 109 GewO), und es folgt einer festen Zeugnissprache. Ein Empfehlungsschreiben ist freiwillig, persönlich formuliert und kann von jeder Person kommen, die Sie gut kennt.